24 Stundenstreik bei DuPont in Mechelen

In der Kunststoffabteilung des Chemieunternehmens DuPont in Mechelen haben 130 Arbeiter und Angestellte am Montag die Arbeit niedergelegt. Dabei handelt es sich um einen Sozialkonflikt um Verdienstausfälle durch die Streichung von Schichten.

Das Personal bei DuPont in Mechelen verhandelt schon seit geraumer Zeit in Sachen Anpassung des Schichtsystems in der Kunststoffabteilung. DuPont plant von einem Vierschichten-System auf die Dreifachschicht umzuschalten. Das würde bei vielen Mitarbeitern zu Lohn- und Gehaltseinbußen von 300 € bis 500 € pro Monat führen. Zudem plant das Unternehmen einigen Arbeitern ein Angestellten-Statut zu verleihen und umgekehrt, denn bei vielen habe sich das jeweilige Arbeitsfeld im Laufe der Jahre durchaus verändert.

In der vergangenen Woche hatten Teile der Belegschaft im Werk ab und zu Warnstreiks ausgerufen, doch jetzt, nachdem sich die Direktion des Standorts bei den bisherigen Verhandlungen kaum als kompromissfähig zeigte und am Freitag die Gespräche abbrach, kam es zu diesem 24 Stundenstreik. Bei DuPont wolle man lediglich konkurrenzfähig bleiben, hieß es von Seiten des Managements. Das dies einigen Arbeitnehmern am Standort Mechelen weh tun würde, wisse man, doch man wolle so schnell wie möglich zu Lösungen des Konflikts kommen.