10 Millionen-Hilfe von der EU für Opel

Die EU-Kommission hat den entlassenen Arbeitnehmern von Opel Antwerpen und einigen wichtigen Zulieferern knapp 10 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Das Geld darf unter anderem dazu verwendet werden, den entlassenen Arbeitnehmern bei der Suche nach einem neuen Job zu helfen.

Auf Drängen der flämsichen Regierung hin, hatte die Arbeitsministerin Joëlle Milquet (CDH) im Dezember um Hilfe aus dem europäischen Globalisierungsfonds gebeten. Die Hilfe ist für die 2.834 Arbeitnehmer, die von General Motors Belgium entlassen wurden sowie vier Zulieferunternehmen und Downstreamproduzenten gedacht gewesen. Die Kommission hat sich mit der beantragten Summe in Höhe von 9,6 Millionen Euro einverstanden erklärt.

Die europäische Hilfe soll den entlassenen Arbeitnehmern bei der Arbeitssuche helfen. Es handelt sich unter anderem um die Finanzierung von Ausbildungen und Umschulungen, Outplacementbegleitung und um eine Unterstützung der Personen, die sich selbständig machen wollen. Gleichzeitig ist Raum für vorübergehende Maßnahmen wie Bewerbungs- oder Mobilitätszulagen.

Die Kosten für das gesamte Programm sollen sich übrigens auf 14,7 Millionen Euro belaufen. Das Geld aus dem EU-Fonds wird also zwei Drittel davon abdecken. Der europäische Globalisierungsfonds wurde zuvor schon einmal nach der Entlassungswelle im belgischen Textilsektor eingeschaltet.