Coup mit billigen osteuropäischen Arbeitern

Malafide ausländische Unternehmen finden stets neue Wege, um vor allem osteuropäische Arbeitnehmer billig in unserem Land arbeiten zu lassen. Das schreibt die Zeitung De Standaard am Donnerstag.

Oft werden sie über ausländische Zeitarbeitsfirmen eingesetzt oder sie arbeiten als Scheinselbständige. Bei gezielten Kontrollen der Sozialinspektion wird in einem von vier Fällen ein Verstoß gegen Lohn- und Arbeitsbeedingungen registriert.

Man geht davon aus, dass die Zahl der Verstöße in Wirklichkeit viel höher ist, denn die Daten seien nur sehr schwer kontrollierbar, sagt Ludo Beck von der Sozialinspektion.

"Wir hängen von den Informationen und dem Austausch ausländischer Arbeitsinspektionen und Sozialdienste ab. Sie arbeiten mit, aber es könnte noch besser sein. Mit einigen Ländern haben wir Abkommen zum Austausch von Informationen, zum Beispiel mit Frankreich, Deutschland, den Niederlanden, Polen, Luxemburg und Portugal, aber wir müssen auch noch all die anderen Länder erreichen."

So  könnte die Zusammenarbeit mit Osteuropa besser funktionieren, betont Beck noch.