KEW: Fünf Belgier stehen im Halbfinale

Fünf der 10 Belgier, die am diesjährigen Königin Elisabeth-Wettbewerb teilnehmen, haben es bis ins Halbfinale geschafft. In diesem Jahr dreht sich bei diesem Wettbewerb klassischer Musik alles um den Gesang.

Zwei Tenöre, zwei Sopransängerinnen und ein Bariton aus Belgien haben den Einzug ins Halbfinale beim diesjährigen Königin Elisabeth-Wettbewerb für klassische Musik im Konservatorium in Brüssel geschafft. Insgesamt singen ab Montag 24 Kandidaten in diesem Halbfinale (Foto oben).

Unter diesen Halbfinalisten sind für Belgier. Begonnen hatten unter den insgesamt 88 ursprünglichen Teilnehmern 10 junge Landsleute. Doch nur fünf von ihnen kamen eine Runde weiter.

Das sind die beiden Sopransängerinnen Anneke Luyten aus Herentals und Katrien Baerts aus Hasselt, die am Montagabend vor der Jury singen werden, der Bariton Sébastien Parotte aus Lüttich (Foto) und die beiden Tenöre Stefan Ciforelli (ebenfalls Lüttich) und Thomas Bondelle aus Brügge.

Die beiden Tenöre treten am Mittwoch an, der Bariton am Tag vorher. Unter den Halbfinalisten im Königin Elisabeth-Wettbewerb für Gesang sind noch für Franzosen, vier Koreaner, zwei Russen, Rumänen und Serben und jeweils ein Kanadier, Deutscher, Ukrainer und Amerikaner.

Pflichtwerk nicht verpflichtet

Traditionell müssen die Halbfinalisten bei ihren Aufführungen ein Pflichtwerk singen, doch dieses Jahr ist dies anders, denn das Werk "speechless song, being many, seeming one" von Komponist Luc Brewaes erschien selbst der Jury zu schwierig.

Offenbar ist das Werk zu komplex, um es in der recht kurzen Vorbereitungszeit vernünftig einstudieren zu können. Deshalb muss in diesem Jahr ausnahmsweise kein Pflichtwerk gesungen werden.