Play Off: Schwerer Schlag für Club Brügge

Der FC Brügge hat im Play Off I mit 1:0 gegen Standard Lüttich verloren und kann alle Ambitionen für diese Saison abschreiben. Mit Westerlo und CS Brügge stehen die Finalisten im Play Off II fest.

Am siebten Spieltag im Play Off I hat Standard Lüttich am Samstagabend den FC Brügge mit 1:0 geschlagen. Mit diesem Sieg gegen den Brügge hat Standard den Rückstand auf Racing Genk auf drei Punkte verkürzt.

Zudem sicherten sich die Lütticher mit diesem Sieg mathematisch Platz 3 in der Tabelle und somit europäischen Fußball. Jetzt steuern die Lütticher das Ziel Platz 2 an (die Champions League-Qualifikation), doch seit einiger Zeit ist auch der Titel keine Utopie mehr, zumal Rivale Anderlecht am Freitag mit 1:0 gegen den Tabellenführer RC Genk verloren hatte.

Ob allerdings Standard dem derzeit guten Lauf der Limburger genug entgegensetzen kann, um tatsächlich Meister werden zu können, sei dahingestellt. Den Lütticher Siegtreffer erzielte Axel Witsel (Foto) in der ersten Halbzeit. Brügge hatte eigentlich zu keiner Zeit irgendeine Siegeschance im Standard-Stadion in Sclessin.

Auch bei diesem Heimspiel zeigten sich die Fans wieder als "12. Mann“ und unterstrichen den Ruf des Stadions als "Hölle von Sclessin“ einmal mehr in diesem Klassiker, der eigentlich angesichts der schwachen Leistung des Clubs keiner war.

In einer weiteren Begegnung der Play Off I trennten sich AA Gent und Lokeren mit einem 2:2 Unentschieden. Damit konnten die beiden Mannschaften bis zum siebten Spieltag kein einziges Play Off-Spiel gewinnen. Gent und Lokeren sammeln ihre Punkte über Remis und spielen dadurch keine wirkliche Rolle mehr im Play Off. Gent verspielte sogar alle Trümpfe, die während der "normalen“ Saison gesammelt werden konnten.

Westerlo und CS Brügge im Play Off II-Finale

Das Endspiel der Play Off 2 bestreiten Westerlo und Cercle Brügge. Westerlo besiegte in der Guppe B Zulte-Waregem mit 7:1, während Cercle Brügge sich in der Gruppe A mit 1:0 gegen Sint-Truiden durchsetzte. Daneben trafen sich am Samstag auch KV Mechelen und der SK Lierse in der Gruppe A und trennten sich mit 4:3. Germinal Beerschot und KV Kortrijk spielten ein torloses 0:0.

Am Rande dieser Spiele wurde bekannt, dass sich KV Mechelen die Dienste von Kevin Vandenbergh gesichert hat. Vandenbergh, derzeit noch bei Aufsteiger AS Eupen aus dem deutschsprachigen Ostbelgien unter Vertrag, unterschrieb in Mechelen für die drei kommenden Spielzeiten.

Und Germinal Beerschot trennt sich von einem weiteren Teil seines Namens. Künftig werden die Antwerpener als Beerschot antreten. Nach Antwerpen fällt jetzt also auch das Germinal weg und so kommt der Fusionsverein aus der Scheldemetropole wieder zu seinen eigentlichen Wurzeln zurück - zumindest namentlich.