Waldbrände in Limburg und im Hohen Venn

Im Gelände eines Militärstandorts in Meeuwen-Gruitrode brannte es in einem großen Waldstück mit angrenzendem Heideland und im Hohen Venn waren einige Brände aus der vergangenen Woche wieder aufgelodert.

Am Militärstützpunkt Meeuwen-Gruitrode, westlich von Maaseik in der flämischen Provinz Limburg, stand ein großer Waldabschnitt in Flammen. Die Rauchschwaden waren mehrere Kilometer weit zu sehen. Der Auslöser war ein auf dem Stützpunkt in Flammen aufgegangenes Auto.

Die lokale Feuerwehr hatte Hilfe aus der gesamten Provinz beantragt. Benötigt wurden vor allem geländegängige Fahrzeuge, mit denen man zur Brandbekämpfung in den Wald vordringen konnte. Wohngebiete waren von dem Brand nicht unmittelbar betroffen, doch durch die starke Rauchentwicklung (Foto oben) waren Häuser vorsichtshalber evakuiert worden.

Nachdem am Samstag in den frühen Abendstunden endlich Windstille eingetreten war, konnte das Feuer unter Kontrolle gebracht werden.

Zweimal waren kleinere Brandherde in der Nacht zum Sonntag wieder aufgeflackert, doch diese konnten schnell gelöscht werden. Am Sonntag blieben noch einige Wehren als Brandwache vor Ort und ein Hubschrauber überfliegt permanent die Region.

Insgesamt zerstörte das Feuer ein 500 Hektar großes Wald- und Heidegebiet. Auch in der Gegend von Maasmechelen, ebenfalls in Limburg, war Heidelandschaft in Brand geraten. Hier konnte das Feuer sehr schnell unter Kontrolle gebracht werden.

Hohes Venn - Kleine Brände schnell gelöscht

Auch im Hohen Venn sind am Samstagnachmittag kleinere Brände aufgeflammt. Dabei entzündeten sich Brandherde, die in der vergangenen Woche für den großen Vennbrand gesorgt hatten, erneut. Sie konnten aber von der Feuerwehr, die noch immer vor Ort weilt, schnell gelöscht werden.

Nach einer Pressemitteilung der Bundespolizei unterstützten die deutschen Behörden ihre belgischen Kollegen auch am Samstag wieder mit einem Polizeihubschrauber. Schnell wurde einer Anfrage der belgischen Feuerwehr entsprochen und ein Spezialhubschrauber, der zur Brandbekämpfung über einen Löschwasserbehälter mit 1.500 Litern Wasser ausgerüstet ist, flog in Richtung Einsatzort.