Giro: Wouter Weylandt stirbt nach Sturz

Ein schreckliches Bild bei der dritten Etappe der Giro d'Italia, dem zweitwichtigsten Radsport-Etappenrennens der Welt: Der belgische Radrennfahrer Wouter Weylandt liegt regungslos und aus der Nase blutend auf dem Asphalt. Er ist während des Rennens in einer Abfahrt schwer gestürzt und inzwischen an den Folgen des Sturzes gestorben.

Die Ärzte mussten seinen Helm losschneiden und eine Herzmassage durchführen. Der 26-jährige Belgier vom Team Leopard-Trek wurde noch in kritischem Zustand mit dem Hubschrauber ins Krankenhaus geflogen.

Die Direktion der Italientour hatte kurz darauf angekündigt, dass die Siegeszeremonie am Montag aus Respekt vor Wouter Weylandt auf die Ankunft der dritten Etappe in Rapallo reduziert würde. Es würde keinerlei Musik gespielt, hieß es weiter.  Die Direktion sagte, sie warte auf Neuigkeiten zum Gesundheitszustand des Radrennfahrers, der bei seinem Sturz, etwa 25 Kilometer vor dem Ziel, in Ohnmacht fiel.

Underdessen ist der belgische Radrennfahrer an den Folgen des Sturzes gestorben. Das hat der Giro-Arzt bestätigt.