Belgien mit fast 50 Firmen in München

Die Unternehmen aus Belgien bilden bei der Messe "transport logistic 2011" in München die viertgrößte nicht-deutsche Ausstellergruppe aus Europa. Unser Land ist mit knapp 50 Firmen dabei.

Die "transport logistic“ ist eine Fachmesse für alles, was mit Transport zu tun hat. Sie findet alle zwei Jahre in München statt. Dieses Jahr stellen 1.890 Unternehmen aus dieser Branche aus insgesamt 59 Ländern ihre Produkte aus.

Im Vergleich zur letzten Ausgabe dieser Fachmesse 2009 haben sich rund 7 % mehr Aussteller angemeldet. Damals musste aufgrund der Krise ein Rückgang der Stände festgestellt werden, wie Eugen Egetenmeir von Messe München gegenüber dem Logistik-Fachmedium De Lloyd.be angab.

Nach den Niederlanden, Italien und Frankreich gehört Belgien zu den prominenten europäischen Ausstellern. Stärkstes Ausstellerland in München ist natürlich das Gastgeberland.

Wie gewohnt präsentieren sich die flämischen Häfen auf einen gemeinsamen Stand, dem sich auch einige Unternehmen angeschlossen haben. Daneben ist Flanders Investment & Trade ebenso zugegen, wie auch das Amt für Außenhandel des frankophonen Bundeslandes Wallonien.

Aus dem frankophonen Landesteil präsentieren sich auch der Binnenhafen von Lüttich und Logistics in Wallonia. Das Hamburger Medienunternehmen DVV, zu dem De Lloyd.be gehört, stellt sich auf einem eigenen Stand vor.

Die Messe dauert noch bis zum 13. Mai.

Belgiens Luftfahrt ist stark vertreten

Im Saal A der Messe München präsentiert sich nach alter Tradition Air Cargo Europa, die wichtigste Luftfrachtverbindung am europäischen Markt. Dabei sind auch die belgischen Gruppen Brussels Airport, Liège Airport und Brüssels Airlines Cargo. Letzteres Unternehmen zeigt sich in Eintracht vereint mit der Deutschen Lufthansa.

Innerhalb von "transport logistic 2011“ findet auch wieder Marilog statt, eine internationale Konferenz zum Thema maritime Logistik. Und auch die Schienenfahrzeug-Industrie, beziehungsweise der Schienen-Güterverkehr sind stark vertreten. Siemens und Bombardier stellen zum Beispiel jeweils ihre neuesten Entwicklungen im Bereich europaweit einzusetzende Elektrolokomotiven vor.