Gay Pride startet mit Schweigeminute

In Brüssel findet am Samstag die Gay Pride statt, ein Umzug zahlreiche Organisationen, die sich für die Rechte von Homos und Lesben einsetzen. Die diesjährige Ausgabe steht im Zeichen der Solidarität, unter anderem mit der arabischen Welt.

Diese sechzehnte Ausgabe der Belgian Pride startete am Nachmittag mit einer Schweigeminute, weil anderswo auf der Welt nicht jeder die Möglichkeit hat seine Sexualität so auszuleben wie in Belgien.

“Wir wollen hiermit zeigen, das die Lage nicht überall so vorbildlich wie hier in Belgien ist, wo wir privilegiert sind“, sagte Jochen van der Worp vom Regenbogenhaus. Er verweist damit unter anderem nach Uganda, wo ein Gesetz geplant ist, das Homosexualität strafbar macht.

Dieses Jahr rechnen die Organisatoren mit 50.000 Teilnehmern. Letztes Jahr kamen 35.000 Interessierte. In Belgien ist es Tradition, dass auch verschiedene politische Parteien an der Veranstaltung teilnehmen.