Strompanne auf einem Kreuzfahrtschiff

Das Kreuzfahrtschiff "MSC Opera" trieb seit Sonntag mit Stromausfall in der Ostsee herum. An Bord des Luxuskreuzers waren auch mehrere Belgier. Am Montag wurde das Schiff in einen schwedischen Hafen geschleppt.

Das Kreuzfahrtschiff "MSC Opera“ erlitt am Samstagmorgen mit einem großen Knall einen schweren Stromausfall und trieb tagelang in der Ostsee vor der schwedischen Insel Gotland herum. Das Schiff war auf dem Weg von Sankt Petersburg in Russland zur dänischen Hauptstadt Kopenhagen.

An Bord des Schiffes befanden sich rund 1.800 Passagiere, darunter auch 64 Belgier, und 200 Besatzungsmitglieder. Nach Medienberichten gab es trotz der Strompanne an Bord des Luxuskreuzers weder Panik noch Gefahr.

Allerdings, so einige Passagiere, hätten die Stromprobleme an Bord für unerträgliche hygienische Zustände gesorgt. Vor allem die nicht mehr funktionierenden Toiletten hätten Gestank produziert, was eine Sprecherin der belgischen Filiale der Reederei MSC aber zurückwies.

In der Nacht zum Montag erreichte ein Schlepper das Schiff und zog es in den Hafen von Nynäshamn in der Nähe der schwedischen Hauptstadt Stockholm.

Wie es zu der Strompanne, die das gesamte Schiff lahmlegen konnte, kam, ist noch unklar. Die "MSC Opera“ gehört einer italienischen Reederei und fährt unter der Flagge Panamas.