Belgier schmuggelten US-Waffen nach Iran

In den USA werden zwei Belgier beschuldigt, massiv den Boykott für Waffenlieferungen an den Iran verletzt zu haben. Die Beschuldigten sollen Bauteile für Hubschrauber und Flugzeuge in den Iran gebracht haben.

Die beschuldigten Belgier ins zwei Männer im Alter von 70 und 38 Jahren, die beide per internationalem Haftbefehl gesucht werden. Der 70jährige ging der Polizei in London ins Netz, der zweite Beschuldigte ist noch flüchtig.

Ihnen wird vorgeworfen, trotz des in den USA herrschenden Waffenembargos gegen den Iran, waffenfähiges Material an den Iran geliefert zu haben. Der Schmuggel fand übrigens ohne Mitwissen der Herstellers des Materials in den Vereinigten Staaten statt.

Die Beschuldigungen gegen die beiden Belgier wiegen schwer: Waffenschmuggel, Verstoß gegen das Waffenembargo gegen den Iran, Betrug, Bildung einer kriminellen Vereinigung und Geldwäsche.

Gegen den in London verhafteten Mann, für den die amerikanischen Behörden eine Auslieferung beantragt haben, wird zudem wegen Vortäuschung falscher Tatsachen und Falschaussagen ermittelt.