Wickmayer in 3. Runde, Clijsters raus

Yanina Wickmayer hat die dritte Runde in Paris erreicht. Sie gewann gegen die Japanerin Ayumi Morita in zwei Sätzen mit 6:4 und 7:5. Kim Clijsters ist hingegen in der zweiten Runde von Roland Garros durch Arantxa Rus geschlagen worden. Die junge Niederländerin gewann in drei Sätzen mit: 3:6, 7:5 und 6:2.

Wickmayer und Morita spielten auf gleicher Augenhöhe.

Die Japanerin brachte Wickmayer ab und zu mit einem Dropshot aus dem Gleichgewicht. Wickmayer antwortete jedoch mit harten, treffsicheren Schlägen.

Wickmayer und Morita tauschten Breaks aus, aber in der entscheidenden Phase des ersten Satzes konnte Wickmayer ihr Niveau noch etwas verbessern. Wegen eines Doppelfehlers, den Morita beging, konnte sich Wickmayer den ersten Satz holen: 6:4.

Wickmayer fuhr schwungvoll fort und hatte im zweiten Satz schon bald einen Vorsprung von 3:0. Sie konnte jedoch nicht an dem Vorsprung festhalten.

Die Belgierin war schnell wieder bei der Sache. Sie schlug mehrmals gnadenlos mit ihrer Rückhand zu und holte sich beim Aufschlag von Morita erneut den Satz. In der dritten Runde wartet Agnieszka Radwanska auf unsere Landsmännin.

Clijsters hatte Knöchelprobleme

Clijsters spielte, auch wegen des heftigen Windes, sehr unbeständig. Ab und zu schaute sie kopfschüttelnd zu ihrem Trainer.

Trotz der vielen Fehler schien Clijsters auf dem Weg zu einem Sieg als es 3:6 und 2:5 war. Sie konnte zwei Matchpunkte nicht nutzen und plötzlich knickte sie ein.

Clijsters machte weiter Fehler und Rus sah ihre Chance. Die Niederländerin gewann fünf Spiele hintereinander und erzwang so einen dritten Satz.

Clijsters gewann noch das erste Spiel des dritten Satzes, aber danach war es vorbei.

Rus spielte solide weiter und profitierte von den 65 Fehlern von Clijsters. Clijsters spielte das erste Mal seit 2006 wieder in Roland Garros.

Auch Malisse schafft dritte Runde nicht

Der aus Kortrijk stammende Xavier Malisse hat es nicht geschafft, dem Lütticher Steve Darcis in die dritte Runde von Roland Garros zu folgen.

Fernando Verdasco hatte mehr als alle Hände voll mit Malisse zu tun, aber der Spanier Verdasco gewann trotzdem in vier Sätzen mit 4:6, 6:3, 7:6 (7/5) und 6:1.

Steve Darcis hatte am Mittwoch gegen den Deutschen Philipp Petzschner mit 5:7, 4:6 und 4:6 in Paris gewonnen.