Bisher keine EHEC-Bakterien in Belgien

Nach Angaben eines Sprechers der belgischen Bundesagentur für Lebensmittelsicherheit (FAVV) sind in unserem Land bisher keine Spuren von EHEC-Bakterien im Gemüse angetroffen worden.

Pierre Cassart, der Sprecher der belgischen Lebensmittelagentur FAVV, gab gegenüber den Medien an, dass sein Amt die Situation im Auge behält und permanent Kontrollen durchführt. Dabei werden ständig Proben entnommen.

Aber, das Amt hat noch keine Erkrankungen in Belgien festgestellt und ist deshalb auch nicht beunruhigt. Zudem seien in Belgien derzeit Lieferungen von Gurken, Tomaten oder Salaten aus Spanien nicht bekannt. Die meisten Erzeugnisse im belgischen Handel kommen aus landeseigener Produktion.

Trotzdem werden in den letzten Tagen auch in Belgien kaum noch Gurken, Tomaten oder frische Salate verkauft. Die Meldungen zu den Todesfällen im benachbarten Deutschland, verunsichern auch hier zu Lande die Verbraucher.

Inzwischen hat der Fall der deutschen EHEC-Baktierien aus spanischen Gurken und anderen Frischgemüsen das Warnsystem der Europäischen Union aktiviert.

In Deutschland wurden bis zum späten Samstagnachmittag rund 1.000 Infektionen, 276 effektive Erkrankungen und neun Todesfälle - vor allem im Norden des Landes - registriert. Nach einer Erkrankung durch eine EHEC-Infektion bleiben Nierenprobleme ein Leben lang akut.