Osteuropäer zieht es nach Flandern

Ausländer, die nach Flandern ziehen, kommen immer häufiger aus Osteuropa. Erstmals geht die Zahl der Zuzüge von Marokkanern zurück und nimmt die Zahl der Armenier stark zu. Das schreibt die Zeitung De Morgen, die sich auf Statistiken der flämischen Behörden stützt.

Innerhalb eines Jahres stieg die Zahl der Neuankömmlinge aus Armenien um 130 Prozent an, aus dem Kosovo um 66 Prozent und aus Rumänien und Polen um jeweils knapp 60 Prozent. Der Zustrom aus Marokko ging hingegen um 10 Prozent zurück.

Marokko steht noch immer nach den Niederlanden und Polen auf dem dritten Platz der Hauptzuwanderer-Länder. Die ehemaligen Länder des Ostblocks rücken jedoch stets weiter in der Liste der ersten 10 auf.

Die flämischen Nationalisten von der N-VA dringen nun auf Gespräche mit den Regierungen in Osteuropa, um die Einwanderung in gute Bahnen zu lenken. Die Partei weist auch noch einmal auf die Wichtigkeit der Verpflichtung von Sprach- und Einbürgerungskursen für die Einwanderer hin.