Belgien bleibt weiter in Libyen aktiv

Belgien hält am NATO-Engagement in Libyen weiter fest. Trotz der relativ hohen Kosten für unser Land sei die Teilnahme der belgischen Streitkräfte zum Schutz der dortigen Bevölkerung vor der Gaddafi-Diktatur auf Dauer gesichert, so Verteidigungsminister De Crem.

Belgiens scheidender Verteidigungsminister Pieter De Crem (CD&V) informierte am Freitag die Abgeordneten bei einer Fragestunde im Bundesparlament über den derzeitigen Stand der Dinge beim Libyen-Einsatz.

Der parlamentarische Verteidigungsausschuss hatte bei Minister De Crem nachgefragt, wie es um die voraussichtliche Dauer der Mission im Rahmen des NATO-Einsatzes in Libyen steht.

Bisher, so der Verteidigungsminister am Freitag im Parlament, kostete der Libyen-Einsatz den Haushalt etwa 14 Millionen €.

Belgien ist derzeit mit sechs F16-Kampfflugzeugen - die auch bewaffnete Einsätze zum Schutz der libyschen Bevölkerung fliegen und mit dem Minensucher “Narcis” engagiert. Zudem stellt die belgische Luftwaffe Besatzungen von AWACS-Aufklärungsflugzeugen sicher.