Licht aus auf Flanderns Autobahnen

In zwei Wochen werden die meisten Beleuchtungen auf den Autobahnen im belgischen Bundesland Flandern gelöscht. Nur auf rund 18 % der Autobahnen bleibt die nächtliche Beleuchtung aus verkehrstechnischen Sicherheitsgründen bestehen.

Flanderns Landesministerin für Verkehr und Mobilität, die Christdemokratin Hilde Crevits (CD&V), fasste die Maßnahme kurz zusammen: "Das Licht geht aus, wo es möglich ist und bleibt an, wo es aus Gründen der Verkehrssicherheit an bleiben muss.“

Das Löschen der meisten Autobahnbeleuchtungen in Flandern wird aus zwei Gründen vorgenommen.

Zum einen soll damit Geld gespart werden - etwa 2 Millionen € pro Jahr und zum anderen werden auch Umweltmaßnahmen angeführt, zum Beispiel weniger Stromverbrauch und somit auch weniger CO2-Ausstoß bei den Kraftwerken.

Flandern verfügt auf Landesebene über insgesamt 1.782 km Autobahnen - pro Fahrtrichtung. Mitte Juli werden die Beleuchtungen auf 900 km vollständig gelöscht.

Nur auf 18 % dieses Netzes bleiben die Lichter nachts permanent angeschaltet. Konkret bleiben die Lichtmasten an Auf- und Abfahrten, an gefährlichen und kurvenreichen Bereichen und dort, wo häufig die Fahrbahn gewechselt wird, an.

Auf rund 30 % des flämischen Autobahnnetzes wird eine dynamische Beleuchtung eingerichtet, die von der Verkehrsdichte, von extremen Wetter, von eventuellen Unfällen und von Baustellen abhängt und von Fall zu Fall angeschaltet wird.