Unverzichtbar für Studenten: Ferienjobs

Immer mehr Studenten und Schüler verdienen immer mehr Geld durch Ferienjobs und durch Nebenjobs während des Unterrichtsjahrs. Zudem sind die studentischen Hilfskräfte während den Sommermonaten wichtig für die belgische Wirtschaft.

Zwei von drei Studenten in Belgien haben in diesem Sommer einen Ferienjob, mehr als im vergangenen Jahr. Dies ergab eine Umfrage des Zeitarbeitsvermittlers Randstad unter 1.000 Schülern und Studenten.

Im Vergleich zum Vorjahr stieg der Jahreslohn, der mit Studenten- oder Ferienjobs verdient werden konnte, um 150 € auf jetzt etwa 1.900 €. Studenten, die älter als 22 Jahre sind, können mittlerweile sogar durchschnittlich bis zu 2.200 € nebenbei verdienen.

Die Arbeit von Schülern und Studenten ist für den belgischen Arbeitsmarkt und für die Wirtschaft mittlerweile unverzichtbar geworden. Rund 80 % der über 15jährigen Schüler und Studenten im Land arbeitet nebenbei oder in den Ferien (Weihnachten, Ostern und im Sommer). Für die meisten von ihnen ist dies das Normalste auf der Welt.

Populär sind Jobs als Kellner oder in anderen Bereichen des Gaststättengewerbes, in Geschäften und Warenhäusern zum Beispiel an den Kassen, in der Produktion in Fabriken oder mittelständischen Unternehmen oder auch als Jugendanimator und Bademeister in Freibädern oder am Strand. Viele Studenten sind in den Sommerferien aber auch ehrenamtlich tätig, zum Beispiel in der Vereinswelt, bei den Pfadfindern oder in den Sportclubs.

Auffallend ist in der Studie von Randstad, dass die meisten Schüler und Studenten das mit Ferien- oder Nebenjobs verdiente Geld "zum eigenen Vergnügen" ausgeben. Die wenigsten von ihnen müssen arbeiten, um sich das Studium zu verdienen. Heute finanzieren die Eltern die Ausbildung und andere Einnahmen sind Studienbeihilfen und -börsen, sowie Stipendien oder andere Fördergelder.