Gazaflotte: Belgier geben Engagement nicht auf

Die vier Belgier des Forums Belgium to Gaza, die auch zur internationalen Gazaflotte gehören, sind fest entschlossen, ihr Ziel zu erreichen. Am Montag werden die Schiffe der Flotte einen neuen Versuch wagen, Griechenland zu verlassen. Das hat die Nachrichtenagentur Belga von einem Teilnehmer vor Ort erfahren.

"Wir geben uns noch nicht geschlagen. Wir bleiben so lange an Bord, so lange eine Chance besteht, dass wir unser Ziel Gaza erreichen", so Guido Gorissen, einer der vier Belgier an Bord des Schiffs Tahrir, das derzeit in einem Hafen in Kreta liegt. "Wir sind fest entschlossen, die Rechte der Palästinenser zu verteidigen."

Die Schiffe der Gazaflotte, die Hilfsgüter in den Gazastreifen liefern wollen, sitzen derzeit in Griechenland fest. Die griechische Regierung hat den Booten verboten, sich in Richtung Gazastreifen weiterzubewegen. Die Schiffe sollen von der Polizei umzingelt sein.

Gorissen zufolge würden alle Schiffe am Montagmorgen einen neuen Versuch unternehmen, um Griechenland zu verlassen. Sie werden nicht unbedingt direkt zum Gazastreifen aufbrechen, sondern zum Beispiel einen türkischen Hafen ansteuern, in dem sie "willkommen sind".

"Das Ziel bleibt letzten Endes jedoch Gaza", betont der Belgier.

Laut einer Kontaktperson von Belgium to Gaza zähle die Gazaflotte insgesamt offenbar sechs Belgier. Zwei unter ihnen gehören nicht zum Forum und befinden sich nicht auf der Tahrir, sondern auf anderen Schiffen.