In Brüssel leben Ausländer recht günstig

Im aktuellen Mercer-Ranking der teuersten Städte der Welt belegt die belgische Hauptstadt Brüssel den 62. Platz. Am teuersten ist das Leben für ausländische Arbeitnehmer in der angolanischen Hauptstadt Luanda. Moskau ist Europas teuerstes Pflaster.

Hinter Luanda in Angola, Tokyo in Japan und N’Djamena im Tschad kommen im Ranking des Beratungsunternehmens Mercer gleich zwei europäische Städte: Moskau und Genf. Die Schweiz ist in der Top 10 der teuersten Städte für ausländische Arbeitnehmer, die so genannten "Expats“, gleich zweimal vertreten, denn auf dem 7. Rang ist Zürich zu finden.

Vergleichsweise günstig sind die Lebenshaltungskosten für ausländische Arbeitnehmer in der belgischen Hauptstadt Brüssel.

Trotz der Tatsache, dass hier tausende Ausländer für die eine oder andere Einrichtung der Europäischen Union arbeiten und dass hier viele internationale Unternehmen und Lobbygruppen sowie Teile der Nato-Führung hier untergebracht sind, lässt es sich in Brüssel vergleichsweise günstig leben.

Mercer untersuchte und verglich rund 200 Kostenpunkte in den für das Unternehmen 214 wichtigsten Hauptstädten und Metropolen auf der Welt, darunter die Preise für Lebensmittel, Kleidung oder Unterhaltung (Kino, Konzerte, Theater) und auch Immobilienpreise und Mieten. In Brüssel kostet die durchschnittliche Miete für ein Luxusappartement etwa 1.500 €.  Als Vergleichswert dienten Mercer die Lebenshaltungskosten in New York.