Touring: Hilfe für zerstreute Urlauber

Der belgische Autofahrerverband Touring muss immer mehr zerstreuten Urlaubern im Ausland zu Hilfe eilen. Innerhalb von nur fünf Jahren verdoppelte sich die Zahl der Notrufe. Meist muss Touring nur bei Kleinigkeiten eingreifen, doch der Aufwand ist immens.

Viele Urlauber machen sich gestresst und kaum ausgeruht mit dem eigenen Auto auf den Weg in die Ferien. Schnell sind Pannen geschehen und manche dieser Probleme sind sogar durch die Reiseumstände vorprogrammiert. Doch eine Sicherheit bleibt: Touring hilft, wenn Not am Manne ist.

Die Mitarbeiter der Auslandsabteilung des belgischen Automobilverbandes Touring haben in den Sommermonaten, vor allem im Juli, wenn in unserem Land die wichtigste Urlaubsperiode herrscht, jede Menge zu tun.

Oft sind es nur Kleinigkeiten, die für Probleme sorgen: Leere Batterien nach dem das Licht in der Nacht brannte, falscher Treibstoff getankt (Benzin statt Diesel…), Schlüssel im Wagen liegen gelassen und vieles mehr.

Mittlerweile rät Touring den angeschlossenen Autofahrern, einen Reserveschlüssel für den Wagen mitzuführen.

Die Schüsselfrage

Die Schlüsselfrage scheint ein deutliches Ferienproblem zu sein, denn in den Inlandsstatistiken von Touring tauchen im Wagen vergessene Autoschlüssel kaum vor.

Für Probleme sorgen dabei auch die modernen Diebstahlsicherungen von Autos. Man kann zwar schnell zum Beispiel etwas aus dem Kofferraum holen, während der Schlüssel am Lenkrad steckt, doch wenn man dabei nicht schnell genug ist, schließt das System.

Für Touring tun sich da weitere Schwierigkeiten auf, denn es ist nicht ganz so einfach, einen verschlossenen Wagen mit Diebstahlsicherung wieder zu öffnen. Oft helfen da nur noch die Markenwerkstätten und das betreffende Auto muss abgeschleppt werden.