Gutes Halbjahr für Antwerpener Hafen

Im flämischen Seehafen Antwerpen fand das Wachstum des Güterumschlages im ersten Halbjahr 2011 eine Fortsetzung. Bis Juni liefen 95,87 Mio. Tonnen Seefrachten über die Kaimauern. Das bedeutet eine Steigerung um 10,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Im gleichen Zeitraum des Vorjahres waren es noch 87 Millionen Tonnen. Europas zweitgrößter Hafen in Antwerpen setzt seinen Aufwärtstrend also konsequent fort. Er verzeichnete im ersten Halbjahr 2011 eine „Hausse“ bei Stahl und eine „Baisse“ bei Papier und Zellulose.

Im Bereich Conventional/Breakbulk ist das Aufkommen in der Berichtsperiode um 16,9 Prozent auf 6,4 Mio. Tonnen gestiegen. Der Stahlumschlag schnellte um 48 Prozent auf 4,4 Mio. Tonnen in die Höhe. Im Gegenzug brach das Geschäft bei den Papierprodukten und Zellstoffen um 44,5 Prozent auf 400.000 Tonnen ein.

Der Containerverkehr verzeichnete in der Berichtsperiode eine Zunahme um 4,3 Prozent auf 4,4 Mio. TEU oder rund 53 Mio. Tonnen. Im RoRo-Verkehr waren 2,1 Mio. Tonnen gleichbedeutend mit einem Wachstum von 15,8 Prozent. Die Zahl der abgefertigten Autos stieg um 19,1 Prozent auf 526.841 Einheiten.

Die Zahl der in Antwerpen abgefertigten Schiffe wuchs um 7,3 Prozent auf 7745.