Erstaunlich frühe Wespenplage

Wegen des anhaltend warmen Wetters im vergangenen Frühjahr sind schon jetzt auffallend viele Wespen unterwegs. Kennern zufolge haben sie nicht genug Nahrung und greifen dadurch schneller Menschen an. So starb Mittwoch in der Provinz Lüttich ein Jäger an Wespenstichen.

„In einem Wespennest sitzen mehr als 500 Wespen“, so der Insektenkenner Albert Vandijck. „Und die müssen alle ernährt werden“. Dadurch, dass es so früh im Jahr so viele Wespen gibt, gibt es einen Mangel an Nahrung. „Wespen sind von Natur aus Fleischfresser. Bei Mangel an Aas, werden Menschen angegriffen.“

Normalerweise ist September der Wespenmonat. Aber das warme Wetter im vergangenen Frühjahr hat dazu geführt, dass die Insekten jetzt schon massenhaft herumfliegen.

Mittwoch ist in Oufflet, in der der wallonischen Provinz Lüttich, ein 79-jähriger Mann nach einem aggressiven Wespenschwarmanfall im Wald verstorben. Es ist noch unklar, ob der Mann einen allergischen Schock erlitt, oder an der hohen Anzahl Stiche starb.