Belgien verurteilt die Gewalt in Syrien

Belgiens scheidender Außenminister Steven Vanackere (CD&V) hat die Gewalt der vergangenen Tage in Syrien aufs Schärfste verurteilt. Zudem unterstützt Belgien den deutsch-französischen Vorstoß, eine Debatte zu diesem Thema im UN-Sicherheitsrat einzufordern.

Außenminister Vanackere (Foto) verurteilte die neuerliche Gewalt des Assad-Regimes gegen die syrische Bevölkerung auf das Schärfste. Bei Angriffen auf die Ortschaften Deir Ez-Zor und Hama durch die syrische Armee waren am Wochenende mehr als 100 Menschen ums Leben gekommen.

Syrische Soldaten und Panzer hatten ohne zu zögern auf völlig unbewaffnete Zivilisten geschossen, die gegen das Assad-Regime protestierten.

Ähnlich, wie die Hohe Vertreterin der Europäischen Union, Außenbeauftragte Catherine Ashton, nannte Vanackere den Angriff mit Panzern gegen die Bevölkerung "total unverantwortlich“ und erklärte weiter in einer Pressemitteilung: "Neben den vielen Toten, die zu beklagen sind, bedeuten die willkürlichen und brutalen Verhaftungen von tausenden syrischen Zivilisten eine ernste Schändung einer Anzahl fundamentaler Menschenrechte.“

Der flämische Christdemokrat unterstützt die deutsch-französische Forderung nach einer Debatte im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen: "Die internationale Gemeinschaft muss dem syrischen Regime ein deutliches Signal geben, dass diese Gewalt sofort beendet werden muss und damit tatsächlich ein glaubwürdiger und umfassender nationaler Dialog begonnen werden kann.“