Club Brügge qualifiziert sich trotz Niederlage

Der FC Brügge hat sich für die letzte Vorrunde der Europa League qualifiziert. Awar wurde das Rückspiel gegen FK Karabach mit 1:0 verloren, doch der 4:1-Heimsieg der vergangenen Woche reichte für die Qualifikation. Westerlo schied nach dem ebenfalls verlorenen Rückspiel gegen die Young Boys Bern aus.

Für Club-Trainer Adrie Koster (Foto) stand nach dem Abpfiff in Karabach in Aserbeidschan fast: "Das war kein hochstehender Fußball, aber die Qualifikation war das wichtigste.“ Eine knappe Feststellung, der allerdings auch nichts hinzuzufügen ist.

Der Club war mit frischen Kräften nach Aserbeidschan gereist, doch die feuchte Hitze in Karabach nahm den Spielern offenbar jede Lust zum Angreifen. Die Torhüter auf beiden Seiten hatten in der ersten Halbzeit kaum etwas zu tun. Doch nach dem Anpfiff zur zweiten Spielhälfte schienen die Brügger wacher. Nachwuchsspieler Vansteenkiste und später auch Vasquez verpassten allerdings die besten Torchancen der Gäste aus Belgien.

In der letzten Viertelstunde lockerte der Club allerdings wieder die Zügel, was prompt für den Siegtreffer des eingewechselten Karabach-Spielers Soltanov sorgte. Doch der Sack war schon lange zu und Brügge nahm die Quali mit nach Hause.

Westerlo glanzlos draußen

Die beiden Spiele von Westerlo gegen die Young Boys Bern in der dritten Vorrunde zur Europa League bedeuteten für die flämische Mannschaft gleich die Endstation. Nach dem 1:3 im Hinspiel in der Schweiz verlor Westerlo auch das Rückspiel vor eigenem Publikum. Nach 90 Minuten hieß es 0:2 und das europäische Abenteuer war zu Ende.

Alle Pläne von Westerlo waren bereits nach fünf Minuten Makulatur. Man wollte ein frühes Tor sehen, doch nicht gerade auf Seiten der Gäste, doch Schneuwly staubte einen Abpraller von Ben Khalifa ab und traf zur frühen Führung.

Jetzt hätte Westerlo dreimal treffen müssen, um zumindest Verlängerungen zu erzwingen, doch selbst ein Tor war offenbar zu viel verlangt. Nur Dekelver gelang ein Schuss aufs Berner Tor. Leider traf er lediglich die Latte. Am Ende gelang dem kurz zuvor eingewechselten Bienvenu das 0:2 und ganz zum Schluss schoss Famerud noch einen Strafstoß gegen die Gastgeber über das Tor.