Politische Pause um 1 Woche verlängert

Die Vorsitzenden der 8 über eine Regierungsbildung verhandelnden Parteien werden frühestens ab dem 22. August gemeinsam an den Verhandlungstisch treten. Nach den drei Wochen Ferien folgt eine Woche der bilateralen Kontakte. Das meldet die Zeitung De Standaard am Samstag.

Am 22. Juli hatte das Königshaus eine politische Pause von drei Wochen angeordnet. Ende nächster Woche würde diese Pause normalerweise zu Ende gehen, aber verhandelt wird danach trotzdem nicht sofort. Erst will Regierungsbildner Elio Di Rupo von den französischsprachigen Sozialisten (PS) noch eine Woche der bilateralen Kontakte mit den verschiedenen Parteivorsitzenden dazwischen schieben.

Der Vorsitzende der flämischen Christdemokraten von der CD&V, Wouter Beke, eine absolute Schlüsselfigur bei den Verhandlungen, hat erst am 22. August einen Termin beim Regierungsbildner. Das ist ein Monat nach den letzten Gesprächen. Bis zu diesem Tag kann also keine Rede von echten Verhandlungen sein.