Belgien und Slowenien trennen sich 0:0

In einem Freundschaftsspiel in Ljubljana kamen die Roten Teufel aus Belgien nicht über ein torloses Unentschieden gegen die Gastgeber aus Slowenien hinaus. Beide Mannschaften zeigten ansehnlichen Fußball, doch an der Umsetzung von Torchancen müssen sie wohl noch arbeiten.

Belgiens Nationaltrainer Georges Leekens sprach nach dem Abpfiff in Ljubljana von einem guten Spiel und davon, dass ihm seine Auswahl große Hoffnungen für die Zukunft besorgt. Er hatte trotz einiger wichtiger Spieler, die verletzt ausgefallen waren, einen guten Kader mit nach Slowenien genommen.

Die Mannschaft bestand fast ausschließlich aus Legionären, die in ausländischen Ligen unter Vertrag stehen. Recht schwach zeigte sich nur der vergangene Woche vom RSC Anderlecht an den FC Chelsea verkaufte junge Stürmer Romelu Lukaku. Lukaku war kaum am Ball. Die flämische Tageszeitung De Standaard nannte dies augenzwinkernd ein "Post-Transfer-Syndrom“…

Alles in Allem sind die Roten Teufel nun schon seit einem Jahr ungeschlagen. Allerdings endeten viele Spiele auch nur mit einem Remis. Doch es besteht die minimale Hoffnung, dass sich die belgische Fußball-Nationalmannschaft doch noch für die Europameisterschaft nächstes Jahr in Polen und der Ukraine qualifizieren kann.