Börsenkrise kostet jeden Belgier 2.650 €

Die Kursschwankungen an den Börsen haben alleine in Belgien ein Vermögen von 29 Milliarden € in Rauch aufgehen lassen. Die Volatilität an den Finanzmärkten kosteten jeden Belgier durchschnittlich 2.650 € schreibt das flämische Wirtschaftsblatt De Tijd am Samstag.

Nach den letzten offiziellen Erhebungen, die Ende März dieses Jahres in unserem Land durchgeführt wurden, besitzen die Belgier direkt oder in Form von Fonds ein Volumen von etwa 100 Milliarden €. Gleichzeitig, so Zahlen der Nationalbank, gehören ihnen nicht-notierte Aktien in etwa den gleichen Wert. Doch genau diese Aktien sind Börsenabhängig. Hinzu kommen noch direkte und indirekte Obligationen und andere Anlagen mit festen Zinssätzen in Höhe von 130 Milliarden €.

Doch seit März sanken die gesamten Portefeuilles um 31 Milliarden €, wobei alleine durch die Staatsanleihen, deren Kurse in den meisten Fällen leicht gestiegen sind, 2 Milliarden € wieder wett gemacht wurden. Doch rund 3 % des gesamten Finanzvolumens in Belgien sind an den Börsen verbrannt worden. Ein großer Teil davon wohl alleine in den vergangenen Wochen.