6.130 Teilnehmer schafften die Dodentocht

In Bornem in der Provinz Antwerpen haben 6.130 Wanderer ihren 100 km-Marsch beenden können. Insgesamt nahmen an der 42. Ausgabe dieser harten Wanderung etwa 10.000 Wanderer teil. Dieses Jahr war die Dodentocht besonders schwer, denn es regnete stundenlang.

Die Dodentocht, bei der insgesamt die Grenzen von drei flämischen Provinzen überschritten werden, begann am Freitagabend um 21 Uhr mit einer Schweigeminute für einen Mann, der im vergangenen Jahr kurz vor dem Ziel mit Herzinfarkt zusammengebrochen und verstorben war.

Danach machten sich tausende Wanderer auf, um zu versuchen, innerhalb von 24 Stunden den 100 km langen Parcours zu schaffen.

Bei den wechselhaften und sehr verregneten Wetter war das nicht unbedingt ein leichtes Unterfangen, doch mehr als 6.100 Glückliche kamen wieder in Bornem an.

Blasen, wundgelaufene Füße und Schritte, Übermüdung, Durst und Hunger, Muskelkater - nichts, was nicht irgendwie durchlitten wurde. Das Rote Kreuz hatte am Ziel alle Hände voll zu tun. Doch für viele tausend Flamen und Wanderern anderer Herkunft ist die Dodentocht seit Jahren ein Muss.

Dieses Jahr kam die zweitgrößte Gruppe der Teilnehmer an dieser Wanderung aus Deutschland. Insgesamt hatten sich 745 Deutsche für die Teilnahme angemeldet. Wie viele von ihnen nach 100 km im Ziel ankamen, ist nicht bekannt.

Einige kamen schon gegen 7 Uhr am Samstagmorgen an. Sie, allerdings eine kleine Minderheit der Teilnehmer, hatten die Strecke laufend absolviert…