Antwerpener Schütze hatte nur Neppwaffen

Der Mann, der am vergangenen Freitagabend in Antwerpen verschiedene Personen mit seinen Waffen bedroht hatte, besaß, wie jetzt von der Polizei bestätigt wurde, nur nachgemachte Waffen. Bei seiner Verhaftung wurden dennoch zwei Menschen verletzt.

Am Freitag in der vergangenen Woche hatte ein offenbar schießwütiger Mann für Panik im Antwerpener Harmonieviertel gesorgt. Er hantierte mit drei Handfeuerwaffen und bedrohte einige Passanten und Anwohner.

Als die Polizei ankam, wurde sie mit Schüssel empfangen. Bei einer Schießerei wurde zuerst ein Polizist durch eine Plastikkugel verletzt. Danach sah sich die Polizei gezwungen, den Mann mit einem Schuss unschädlich zu machen und feuerte eine Kugel in dessen Bein, um ihn danach verhaften zu können.

Jetzt stellte sich heraus, dass die drei Waffen des Mannes Neppwaffen waren. Allerdings ganz ungefährlich waren sie nicht, was die leichte Verletzung eines Polizeibeamten durch eine Plastikkugel beweist.

Über die Motive des Mannes, der schon in psychiatrischer Behandlung war und der Polizei kein Unbekannter ist, kann nur spekuliert werden. Er selbst soll gesagt haben, dass er eigentlich von der Polizei erschossen werden wollte und sonst niemandem etwas anhaben wollte.