Betrug mit Virus beim Online-Banking

Beim Online-Banking sind in den letzten Tagen mehrere Betrugsfälle gesteuertes Fenster, mit dem die Bankkunden zur Leistung einer Unterschrift aufgefordert wurden, während sich die Bearbeitung ihrer Zahlungsvorgänge aufbauten.

Die Internet-Bankkunden, die auf die Aufforderung, die geforderte Unterschrift zu leisten eingingen, verloren dabei automatisch eine bestimmte Summe, die auf ein Konto der Betrüger floss.

Pamela Renders vom Bankenverband Febelfin gab an, dass ein leichter Anstieg von Betrugsversuchen festgestellt wurde: "Bei den Fällen in den vergangenen Tagen sehen wir, dass nicht die Systeme der Banken angegriffen werden, sondern die der Online-Kunden. Deren Computer sind dann vielleicht nicht ausreichend geschützt."

Es ist noch unklar, wie viele Bankkunden um welche Geldsummen betrogen wurden.

Dexia sagte, dass eine kleine Zahl von Kunden betroffen sei und bei BNP Paribas Fortis hieß es, dass Betrugsversuche gemeldet wurden, doch niemand sei dabei zu Schaden gekommen. Der Bankenverband Febelfin hält Online-Banking weiterhin für sicher, denn bei insgesamt 425 Millionen Zahlungsvorgängen seien lediglich 3 Fälle von Betrug aufgetreten.