Genk wahrt Chancen für das Rückspiel

Belgiens Fußballmeister Racing Genk hat trotz des mit 2:1 verlorenen Play Off-Hinspiels in der Champions League gegen Maccabi Haifa alle Chancen auf ein Weiterkommen in die Gruppenphase bewahrt.

Nach der ersten Halbzeit stand es 2:0 für die israelischen Gastgeber und erst einmal sah es für den amtierenden belgischen Meister düster aus, doch der Anschlusstreffer von Barda (Foto oben, links) - der Israeli hatte früher einmal mehrere Spielzeiten lang für Maccabi Haifa gespielt – sorgt doch noch für eine gewisse Ruhe vor dem Rückspiel.

Am kommenden Dienstag empfängt Racing Genk Maccabi Haifa im eigenen Chrystal-Stadion. Nach dem wichtigen Auswärtstor in Israel würde ein 1:0-Sieg reichen, um die Limburger in der Gruppenphase der Champions League international weiterspielen zu lassen.

Ein Wehrmutstropfen ist aber dennoch dabei. Meistertrainer Franky Vercauteren (Foto) trat nicht mehr die Rückreise mit seinem Verein nach Belgien an.

Er begab sich, wie angekündigt, von Israel aus über Istanbul zu seinem neuen Arbeitgeber Al Jazera in den Vereinigten Arabischen Emiraten. Er sprach seinen Spielern noch einmal zu und danach war Schluss für ihn.

Neu ist allerdings die Information, dass Vercauteren den ehemaligen belgischen Trainer Hugo Broos (ebenfalls Ex-Genk) als Assistent mit zu Al Jazera nimmt und auch den bisherigen Genker Konditionstrainer Bart Caubergh.