Polizeifunk funktioniert nicht überall

Astrid, das Kommunikationsnetz aller Polizei- und Feuerwehrdienste, hat an 75 Orten einen schlechten Empfang. Während des großen Feuers vor kurzem in der Kalmthouter Heide hatte das zahlreiche Probleme zur Folge. Die Heide ist jedoch nicht das einzige Problemgebiet des Netzwerks.

Insgesamt zählt das Kommunikationsnetzwerk der Polizei und Feuerwehr 75 Problemgebiete. "Die 75 Probleme sind sehr unterschiedlich", sagt Astrid-Sprecher Frederik Langhendries.

"Es handelt sich vor allem um ländliche Gebiete, in denen der Empfang schlechter ist, aber auch um zum Beispiel schlechten Funkempfang in Gebäuden und an öffentlichen Plätzen. Es gibt auch Beschwerden über einen schlechten Empfang in mehreren Polizeikommissariaten und Feuerwehrkasernen", erklärt Langhendries.

"Wir versuchen, für jeden Ort eine Lösung zu finden", fährt er fort. "Aber es ist natürlich ein langer Prozess, um einen flächendeckenden Empfang anzubieten. Für die Masten hat man eine Baugenehmigung nötig, es müssen Analysen genommen werden und man muss sich mit den lokalen Verwaltungen einigen. Das dauert."

Ein anderer Grund, warum das Netzwerk nicht optimal ist, ist eine mangelnde finanzielle Unterstützung der belgischen Regierung. "Es wurden Ankäufe versäumt, die nötig sind, um die Qualitätsansprüche zu erfüllen. Die sind nötig, um die Zuverlässigkeit des Dienstes gewährleisten zu können."