Belgien leicht durch Cyberattacke zu treffen

Unser Land ist nur ungenügend gegen Cyberattacken geschützt. Das geht aus einer Untersuchung des Comité I hervor, das die Geheimdienste kontrolliert. Es handelt sich um Versuche, an Informationen zu kommen, Diebstahl zu begehen oder Unternehmen über das Internet lahm zu legen.

Attacken über das Internet werden immer häufiger. Die Staatssicherheit und der militärische Nachrichtendienst seien sich dessen bewusst, schreibt das Comité I und sie versuchten, auch der Regierung dies klar zu machen. Hier hörten die guten Neuigkeiten jedoch auf, denn es gebe keine Föderalregierung, heißt es.

Verschiedene Abteilungen beschäftigen sich mit dem Datenschutz, aber keine einzige Abteilung hat eine klare Übersicht. Außerdem haben die Nachrichtendienste zu wenig Experten, weil diese viel mehr im Privatsektor verdienen können. Das alles führt dazu, dass unser Land im Bereich der Informationssysteme und Netzwerke sehr verwundbar geworden ist.

Das Comité I gibt verschiedene Empfehlungen, um diesen Zustand zu verbessern. Ein Voschlag ist die Einrichtung einer neuen Agentur für Datenschutz. Auch sollten die Systeme, die benutzt werden, um Daten zu ordnen und zu speichern, strengeren Normen unterworfen werden.