Genk in Gruppenphase Champions League

Racing Genk hat die Gruppenphase der Fußball-Champions-League erreicht. Es schlug Maccabi Haifa mit 4:1 nach Elfmeterschießen. Vor der Pause war das Ergebnis des Hinspiels (2:1) bereits erreicht. In der zweiten Halbzeit und in der Verlängerung fielen keine Tore mehr. Beim Elfmeterschießen war Genk besser.

Die Anwesenheit von Ex-Coach Frank Vercauteren auf der Tribüne gab Genk gleich zu Beginn des Spiels Aufwind. Beim israelischen Verein waren die Flanken noch ein Problem. In der ersten Viertelstunde wurde Genk deshalb bereits zur Gefahr.

Der Haifa-Torwart blieb jedoch standhaft.

Nach und nach hatte Haifa das Sagen. Dann schlug Genk jedoch zu. Vossen (Foto) traf in der 36. Minute.

Das Freudengeschrei der Fans aus Genk war gerade verstummt als Golasa der Ausgleich gelang. Genk erholte sich jedoch schnell wieder von dem Dämpfer. Buffel übernahm ein Dribbling von Vossen und holte das 2:1.

In der zweiten Halbzeit fielen keine Tore mehr. Haifa wurde gefährlich, die korrekte Umsetzung ließ aber zu Wünschen übrig.

Da auch das Hinspiel mit 2:1 geendet hatte , ging es erst in die Verlängerung. In der Verlängerung glänzten die Torwarte. Haifa verlor Cohen noch wegen einer roten Karte. Und dann ging es ins Elfmeterschießen.

Dabei konnte Genk das Spiel für sich entscheiden. Star des Abends war Torwart Laszlo Köteles, der die ersten beiden Elfmeter hielt. Das Fest in Genk konnte beginnen als Pudil die Netze zittern ließ. Genk darf beim Championsball mittanzen und wird dafür mindestens 15 Millionen Euro einkassieren.