Schlechtes Wetter lähmt 31. Gordel

Am Sonntagmorgen startete in den flämischen Vorstadtgemeinden Brüssels, der so genannte Brüsseler Rand, die 31. Ausgabe der Radsport- und Wanderveranstaltung ‚De Gordel‘. Erwartet werden 30.000 Teilnehmer weniger als vergangenes Jahr. Auch Politiker machen sich rar.

Angeboten werden 15 verschiedene Rad- und Wandertouren rund um Brüssel. Los geht’s in Zaventem, Overijse, Sint-Genesius-Rode oder Dilbeek. Am Sonntagvormittag nahm das schlechte Wetter aber vielen die Lust zur Teilnahme.

Die Zelte, wo Teilnehmer sich einschreiben konnten, sahen ziemlich verwaist aus. Nur Radfahrer, die die vollen 100 km rund um Brüssel absolvieren wollten, mussten schon früh los. Die Organisatoren rechnen sowieso mit 20.000 bis 30.000 Teilnehmern weniger als vergangenes Jahr, als das 30. Jubiläum des Gordels gefeiert wurde.

Gerechnet wird auch damit, dass dieses Jahr weniger Politprominenz mitmacht. So hält sich zum Beispiel Flanderns Ministerpräsident dieses Wochenende in Frankreich auf, wo er an einer anderen Wohltätigkeitsveranstaltung teilnimmt.

Wohl mit dabei ist Flanderns Sportminister, der flämische Nationaldemokrat Philippe Muyters (N-VA). „Für mich gibt es zwei Gründe zur Teilnahme“, sagte er im VRT-Radio. „Ich möchte den flämischen Charakter des Rands betonen und als Sportminister finde ich es natürlich wichtig, gemeinsam mit anderen zu bewegen.“

Sabotage und Wasserprobleme

Wie jedes Jahr, wurde auch die diesjährige Ausgabe des Gordels wieder sabotiert. Verschiedene Radler mussten ihre platten Reifen flicken lassen, weil Unbekannte es wieder nicht lassen konnten, Reißzwecken auf den Weg zu streuen.

In Kraainem musste die Gordel-Strecke verlegt werden, weil eine Straße nach den heftigen Regenfällen der vergangenen Nach überschwemmt war.