Streik nach Schüssen auf Brüsseler Bus

Am Montagmorgen war es bei der Brüsseler Nahverkehrsgesellschaft MIVB/STIB zu einem spontanen Streik gekommen. Der Anlass war ein Zwischenfall am Sonntagabend, als ein Bus aus einem Luftgewehr beschossen worden war.

Unbekannte Täter hatten am Sonntagabend im Brüsseler Stadtteil Sint-Jans Molenbeek einen Bus mit einem Luftgewehr beschossen. Dabei waren drei Scheiben des Fahrzeugs zu Bruch gegangen. Dabei wurde glücklicherweise niemand verletzt.

Die Frühschicht des MIVB/STIB-Depots in Anderlecht legte am Montagmorgen spontan die Arbeit nieder, denn dieser Vorfall hatte wohl das Fass überlaufen lassen. Schon lange beklagt sich das Personal der Nahverkehrsgesellschaft über derartige Vorfälle in auf den Linien, die sie bedienen.

Jetzt fordern die Busfahrer mehr Sicherheit für sich und ihre Kollegen. Schon am Montagmorgen begannen Gespräche mit der Direktion der MIVB/STIB zur Lösung des Problems, das vor allem auf der Buslinie 84 akut ist. Dabei wurden Abmachungen getroffen, nach denen auf dieser Linie vermehrt präventiv auftretende  Sicherheitsleute der Gesellschaft  in den Bussen mitfahren. Seit dem frühen Nachmittag fahren die Busse wieder in vollem Umfang.