Galimzianov gewinnt Paris-Brüssel

Der Russe Denis Galimzianov war im Endsprint der Schnellste. Für ihn war es der erste Sieg in einem Radklassiker. Er ist auch der erste Russe, der dieses Eintagesrennen gewann. Zweiter wurde der Weißrusse Jevgeni Gutarovitsj und Dritter der Franzose Anthony Ravard.

Interessant zu wissen

Paris–Brüssel (frz.: Paris–Bruxelles) ist eines der ältesten bis heute existierenden klassisches Eintagesrennen im Radsport. Das von Paris nach Brüssel führende Rennen fand erstmals im Jahr 1893 statt und wird seit 1906 jährlich ausgetragen.

Der Renntermin von Paris–Brüssel war bis 1966 Ende April, es galt als einer der wichtigsten Frühjahrsklassiker des Radsports. Nach einer Pause von sechs Jahren wurde das Rennen 1973 wieder aufgenommen und findet seitdem im September statt. Heute gilt Paris–Brüssel als "Halb-Klassiker" und ist vom Radsportweltverband UCI als "1.HC", also in die höchste Kategorie unterhalb der ProTour, eingestuft.

Die Länge des Rennens wurde im Laufe der Jahre verkürzt: In der Anfangszeit deutlich über 400 km lang, umfasste es 1987 noch rund 300 km und wird heute über rund 220 km ausgetragen. Deshalb findet der Start von Paris–Brüssel inzwischen nicht mehr in Paris, sondern rund 85 km nordöstlich in Soissons statt. (Quelle: Wikipedia)