9/11 - Auch Belgien hält noch einmal inne

Der 10. Jahrestag der Terroranschläge auf die Vereinigten Staaten wird auch in Belgien mit Gedenkfeiern und Gottesdiensten begangen. In der Brüsseler Kathedrale fand eine Gedenkmesse, organisiert von Howard Gutman, dem US-Botschafter in Belgien, statt.

Um 14 Uhr 46, dem Augenblick, als am 11. September 2001 das erste Flugzeug in das World Trade Center raste, erklangen die Glocken der Brüsseler Kathedrale und um 15 Uhr wurde eine stille Gedenkminute eingeläutet.

An der vom Brüsseler US-Botschafter Howard Gutman organisierten Gedenkmesse nahmen Kronprinz Filip, seine Gemahlin Prinzessin Mathilde, Belgiens scheidender Premierminister Yves Leterme, Flanderns Ministerpräsident Kris Peeters und weitere Vertreter des belgischen Staates und der Vereinigten Staaten von Amerika teil.

Im Laufe der Messe erklang das "Requiem“ von Mozart und sowohl Premier Leterme, als auch Botschafter Gutman ergriffen das Wort. Die Feier wurde von Geistlichen verschiedenster Glaubensrichtungen zelebriert. Vor der Kathedrale im Zentrum der Hauptstadt galten strenge Sicherheitsbedingungen.

Auch im NATO-Hauptquartier im Brüsseler Stadtteil Evere fand am Sonntag eine Gedenkfeier statt. In Anderlecht gedachte man dem einzigen belgischen Todesopfer der Anschläge. Der damals 31jährige Informatiker Patrice Braut arbeitete am 11. September 2001 im 97. Stockwerk des Nordturms des WTC und kam bei dem Anschlag ums Leben.