Immer weniger Restmüll in Flandern

OVAM, die flämische Müllentsorgungsgesellschaft, hat vergangenes Jahr je Einwohner wieder weniger Müll entsorgen müssen. Im Schnitt waren es 525 kg und das sind 7 kg weniger als noch im Vorjahr. 71 % des Mülls wird wiederverwertet und recycelt. Der Rest landet in der Müllverbrennungsanlage.

Es sieht ganz danach aus, dass die Flamen immer umweltfreundlicher werden. Die letzten 10 Jahre produzieren sie immer weniger Müll. Jedes Jahr landen weniger Säcke bei der Müllabfuhr. 2010 wurden wieder 7 Kg Müll weniger entsorgt.

Jährlich fällt 525 kg Müll je Einwohner an. Davon wird insgesamt 71% wird recycelt, wieder verwertet oder kompostiert. Der Rest wird verbrannt.

Nur wenn es Probleme mit der Müllverbrennungsanlage gibt, landet der Müll auf der Halde. Eigentlich darf Haushaltsmüll in Flandern schon seit 5 Jahren nicht mehr so entsorgt werden.

Der Großteil wird also recycelt. Das läuft zum Teil über die Wertstoffhöfe der Kommunen. Der Erfolg wurde mit Werbekampagnen, der Mülltrennung und der Verteuerung der Restmüllentsorgung ermöglicht.

Das Ziel ist: den Restmüll je Flame auf 150 Kg je Flame zu begrenzen. In 220 der 308 flämischen Gemeinden hat das vergangenes Jahr funktioniert. 17 mehr als 2009.

Am allerbesten schneidet Rijkevorsel in den Antwerpener Kempen ab. Nur noch 79 kg Restmüll produziert hier jeder Einwohner.