Pendler sparen 920 t CO2-Ausstoß ein

Fast 7.000 Arbeitnehmer von rund 225 Unternehmen in unserem Land haben bei der letzten "Ik kyoto"(dt.: "Ich Kyoto")-Kampagne für nachhaltiges Pendeln 920 Tonnen CO2-Ausstoß vermeiden können. Das wurde am Montag auf einer Pressekonferenz in Ypern bekannt gegeben.

Während der Aktion luden Arbeitgeber ihre Mitarbeiter dazu ein, 13 Wochen lang auf eine nachhaltige Art und Weise zur Arbeit zu kommen.

Die Kampagne "Ik kyoto" für nachhaltiges Pendeln ist eine Initiatvie des Umweltverbandes Bond Beter Leefmilieu, der Arbeitnehmer dazu ermutigen will, sich für eine nachhaltigere Art und Weise des Pendelns zur Arbeit zu entscheiden.

Die teilnehmenden Pendler konnten jeden Tag auf einer Webseite sehen, wie viel CO2 sie an diesem Tag genau einsparten. Viele hatten sich für das Carpooling entschieden, andere fuhren mit dem Fahrrad zur Arbeit. Insgesamt ließen 6.845 Arbeitnehmer zusammen 203.500 Tage ihr eigenes Auto in der Garage. Auf diese Art und Weise wurden 920 Tonnen CO2 vermieden.

Um die Teilnehmer zusätzlich zu motivieren, sorgte der Umweltverband Bond Beter Leefmilieu für hunderte Preise mit einem elektrischen Fahrrad als Hauptgewinn. Diesen bekam der McBride-Arbeitnehmer Gaeytano Verlinde. Der Mann wohnt 5 Kilometer von seiner Arbeit enfernt und kommt seit Februar stets mit dem Fahrrad zur Arbeit. Er möchte sein gewonnenes Scooter-Geschenk seiner Freundin geben, die jeden Tag 28 Kilometer mit dem Auto zur Arbeit fährt.