Löwener Professor erhält absurden Nobelpreis

Ein Professor der Katholischen Universität von Löwen (KUL-Foto) ist in Harvard mit einem der "Ig-Nobelpreise" für absurde Forschungen ausgezeichnet worden. Die "Ig-Nobelpreise" werden jedes Jahr einige Wochen vor den echten Nobelpreisen vergeben.

Der jetzt ausgezeichnete Löwener Professor hatte gemeinsam mit zwei Kollegen aus den Niederlanden den Einfluss von "dringender Notdurft auf wichtige Entscheidungen“ untersucht. Diese Forschungsarbeit sollte beweisen, dass man mit "voller Blase gescheite Entscheidungen fällen kann".

Die "Ig-Nobelpreise“ werden jedes Jahr an der Harvard-Universität für absurde Forschungen vergeben und zwar meist einige Wochen vor der Vergabe der echten Nobelpreise.

Weitere dieser Preise gingen zum Beispiel an Forscher, die herausfinden wollten, warum Diskuswerfer schwindelig werden und Hammerwerfer nicht, warum das Gähnen von Schildkröten ansteckend ist oder im Bereich Psychologie an Wissenschaftler, die wissen wollten, warum die Menschen seufzen.