September in Belgien wärmer als sonst

Der Monat September war ungewöhnlich warm, unterstreicht das Königlich Meteorologische Institut von Belgien in seinem monatlichen Bericht. Die durchschnittliche Temperatur im letzten Monat betrug 16,5 Grad im Vergleich zu normalerweise 14,9 Grad. Die durchschnittlichen Höchstwerte stiegen auf 21,2 Grad, während sie sich normalerweise bei 19 Grad bewegen.

Auch gab es im September nur 10 Regentage, was "absolut wenig" ist. In zehn Jahren sei dies bilsang nur einmal vorgekommen, betont das KMI. Der normale Wert sind 15,7 Tage. Der Rekord mit den wenigsten Regentagen liegt bei 6 Tagen und wurde im Jahr 1997 erreicht.

Es fiel 83,1 mm Niederschlag, was statistisch normal ist.

Die Durchschnittstemperatur im September betrug 16,5 Grad und wurde nur einmal in sechs Jahren erreicht oder übertroffen. Auch die Durchschnittshöchstwerte (21,2 Grad) und die Durchschnittsmindestwerte (12,2 Grad) waren außergewöhnlich hoch im September. Normalerweise bewegen sich die Werte bei respektive 19 und 10,9 Grad.

Mit Höchstwerten von 27,3 und 26,1 Grad am Donnerstag und  Freitag waren die beiden letzten Tage des Septembers die wärmsten, die jemals in Belgien in dieser Periode gemessen worden sind.

Die Sonne schien 173:23 Stunden. Statistisch normal sind 143 Stunden. Der September übertraf damit den August (145 Stunden) und den Juli (140 Stunden) und das obwohl die Tage wieder kürzer geworden sind.