Die Maulwürfe kommen früh und massiv

Es droht den Belgiern offenbar eine Maulwurfplage. Die possierlichen Tierchen sind schon jetzt damit beschäftigt, ihre unterirdischen Gänge zu graben. Der Nachwuchs konnte durch den warmen aber feuchten Sommer prächtig gedeihen.

Der lange, warme und teilweise anhalten feuchte Sommer war für den Nachwuchs der Maulwürfe in unseren Breitengraden eine gute Sache. Seit Jahren steigt der Bestand der Maulwürfe auch in Belgien, denn die natürlichen Feinde dieser Tierart, die Raubvögel, werden weniger. Wenn ein Sommer, wie der diesjährige, dann viele Regenwürmer und Schnecken bringt, geht es den Maulwürfen noch besser als sonst, denn sie sind gut genährt.

Jetzt, viel früher als normal, tauchen die ersten Maulwurfhügel auch in Belgien auf. Maulwurffänger Luc Belmans von "Exit Mol“, einem Unternehmen aus Geel in der Provinz Antwerpen, sagte gegenüber der Sonntagsausgabe von Het Nieuwsblad, dass Maulwürfe während des Sommers eher umherziehen. Im Herbst lassen sie sich dann wieder in ihren angestammten Territorien nieder und bauen ihre Gänge für den Winter. Die hiesigen Gartenfreunde sind entsetzt, denn es geht schon jetzt mit den Hügeln im Rasen los.