Flandern sucht eine positivere Marke

Unter dem Motto "Der Große Preis des Ministerpräsidenten" sind kreative Studente dazu aufgerufen, ein neues Logo oder eine neue Marke für Flandern zu entwerfen. Ziel ist ein besseres Image des belgischen Bundeslandes im Ausland.

Symbole sind wichtig und die Symbole in Flandern könnten eine Auffrischung gebrauchen. Deshalb lancierten die Landesbehörden am Samstag eine Kampagne, die dazu aufrufen soll, für Flandern eine neue und positive Marke zu finden und zu gestalten.

Leider, so die Ansicht vieler Verantwortlicher, hat der "Flämische Löwe“ nicht mehr überall ein unumstrittenes Ansehen und selbst viele Flamen trauen sich nicht mehr, am flämischen Feiertag, am 11. Juli, ihre Landesfahne zu hissen oder ans Fenster zu hängen.

Der flämische Löwe, den die Bewegung "Flandern beflaggt“ europaweit zeigt, wo es nur möglich ist, sorgte für ein eher durchwachsenes Image.

So soll der "Flämische Löwe“ in Zukunft keine Krallen mehr zeigen, sondern ein Streicheltier werden. Mit Hilfe der bekannten Marketing-Werkzeuge und mit dem neuen "Großen Preis des Ministerpräsidenten“ wird zur entsprechenden Kreativität aufgerufen.

Suche nach einem positiven Image

Flanderns Landeschef, Ministerpräsident Kris Peeters (CD&V - Foto), sieht Flandern als ein weltoffenes Land, doch davon sei noch nicht jeder überzeugt. Gerade im Ausland sei das Bild von Flandern eher gespalten. Von daher haben einige Landesinitiativen diesen Preis ins Leben gerufen.

Danach sind alle Studenten älter als 18 Jahre, die in diesem Unterrichtsjahr 2011/2012 an einer Uni oder einer Hochschule eingeschrieben sind, dazu aufgerufen, Vorschläge zu machen, wie sich Flandern positiv darstellen könnte, denn Flandern brauche ein positiveres Image und eine starke Marke, so Peeters.