Einsparungen bei der Belgischen Bahn

Der Verwaltungsrat der belgischen Bahn NMBS beugt sich an diesem Dienstagmorgen erneut über einen drastischen Sparplan der Eisenbahndirektion. In diesem Plan ist unter anderem die Rede von der Streichung von rund 300 Zügen, in denen so wenig Fahrgäste sitzen, dass selbst die Energiekosten nicht gedeckt werden können.

Die scheidende Ministerin für Staatsbetriebe Inge Vervotte ist nicht resolut dagegen, will jedoch, dass Alternativen für die Reisenden angeboten werden. Das sagte sie in der Frühsendung der VRT.

Die Sparmaßnahmen und zusätzlichen Einnahmen, mit denen die belgische Bahn NMBS rechnet, werden auf 285 Millionen Euro geschätzt. Das schreibt die Zeitung L'Echo am Dienstag. Der Verwaltungsrat der NMBS kommt an diesem Dienstag zusammen, um über die Pläne zu beschließen.

So erwartet die NMBS eine Umsatzzunahme beim Binnentransport von Reisenden in Höhe von 97,7 Millionen Euro, zusammen mit einer Zunahme der Staatsdotation von 60,7 Millionen Euro für diese Dienstleistung. Die Spitzenmanager rechnen auch mit einer Einsparung von 9 Millionen Euro bei den allgemeinen Kosten.

Insgesamt ergeben die Sparmaßnahmen derzeit 285 Millionen Euro. Mit dem Streichen der Züge will man auch noch einmal 23,6 Millionen Euro einsparen.