Eurostar nach Tod von Passagier blockiert

Der Hochgeschwindigkeits-Zug Eurostar saß am Montagabend stundenlang fest. Ein albanesischer Fahrgast war auf der Strecke von London nach Brüssel aus dem fahrenden Zug gesprungen und verstarb noch auf den Schienen. Er war kurz zuvor von den britischen Behörden ausgewiesen worden.

Der Zug hatte um 17.04 Uhr London in Richtung Brüssel verlassen. Schon kurze Zeit später musste der Zug wieder angehalten werden. Ein 22-jähriger Albanese war kurz hinter London aus dem fahrenden Zug gesprungen und verstarb noch vor Ort. Wie der Mann es schaffte, die Zugtüren zu öffnen, ist noch unklar.

Der Mann war zuvor aus Großbritannien ausgewiesen worden. Laut der britischen Polizei sei der Mann freiwillig auf das europäische Festland zurückgekehrt.

Die Fahrgäste saßen knapp 3 Stunden fest, bevor sie nach Ashford zurückgefahren werden konnten. Zunächst wurde den Passagieren erzählt, dass ein Mann auf die Schienen gelaufen sei, später kam die Nachricht, dass jemand aus dem Zug gesprungen sei. Der Bahnverkehr wurde stundenlang wegen der polizeilichen Ermittlungen unterbrochen. Erst gegen 23 Uhr wurde die Strecke wieder frei gegeben.