Katastrophenfonds: Kasse ist leer

Das Geld des Katastrophenfonds ist aus. Eine Folge ist, dass die Ausbezahlungen hinterherhinken. Das schreiben die Corelio-Zeitungen. Die Opfer würden jedoch in jedem Fall vergütet, betont das Innenministerium.

Normalerweise enthält der Katastrophenfonds 15 Millionen Euro. Dieses Geld ist jedoch schon aufgebraucht. Das Finanzministerium versucht nun, das Defizit abzuarbeiten. Der größte Teil der Summe stammt aus den Einkünften aus einer Steuer auf Versicherungsverträgen.

2011 wurden zwei Katastrophen offiziell als solche anerkannt: Der starke Schneefall Ende 2010 und der Sturm vom 18. August, der beim Pukkelpop-Festival und im Hespengau wütete. 

Das Innenministerium versichert unterdessen, dass sich die Opfer keine Sorgen machen müssten. "Vielleicht dauert es etwas länger, aber jeder bekommt sein Geld. Das ist eine gesetzliche Pflicht", heißt es in der Zeitung Het  Nieuwsblad.