Mathilde weiht 1. Epilepsiezentrum in China ein

Prinzessin Mathilde hat an diesem Montag in Peking das erste Zentrum zur Behandlung von Epilepsiepatienten in China eingeweiht. Sie hat dies im Rahmen der Handesdelegation getan, an der sie derzeit zusammen mit ihrem Mann Prinz Philippe teilnimmt. Die belgische Delegation in China wird am morgigen Dienstag in Chongqing auch die Eisenbahnlinie zum Antwerpener Hafen offiziell einweihen.

Für die Einrichtung des Zentrums hatte das belgische Pharmaunternehmen UCB 2005 eine strategische Partnerschaft mit der "Chinese Association Against Epilepsy" (CAAE) geschlossen.

Rund 9 Millionen Chinesen leiden an Epilepsie und jährlich erhalten 400.000 neue Patienten eine solche Diagnose. UCB unterstützt das Epilepsiezentrum und startet auch neue Projekte zur Zusammenarbeit. So unterzeichnete Vorstandsvorsitzender Roch Doliveux anläßlich der Eröffnung eine neue Zusammenarbeitsvereinbarung mit dem Vorsitzenden der CAAE, Professor Shichuo Li. Ziel ist, in den nächsten Jahren mehr Zentren in verschiedenen europäischen Städten zu eröffnen.

Prinzessin Mathilde besuchte zusammen mit Prinz Philippe im Rahmen der belgischen Handelsmission am Montag auch die Pekinger Abteilung von Handicap International. Der Prinzessin wurde ein Überblick von der Arbeit verschiedener Behindertenorganisationen in China vermittelt. In diesem Zusammenhang besuchte die Prinzessin zum Beispiel auch die Nichtregierungsorganisation "One plus One", las in deren seit 2006 bestehenden Radiosender eine Botschaft auf chinesisch vor und traf einen Vertreter von China Dolls, einer Organisation für Menschen, die an der Glasknochenkrankheit leiden.

Offizielle Einweihung der Eisenbahnlinie Antwerpen-Chongqing

Am Dienstag zieht die belgische Handelsdelegation in China mit Prinz Philippe nach Chongqing weiter. Dort wird sie unter anderem die Eisenbahnlinie zum Antwerpener Hafen offiziell einweihen.

Chongqing ist eine Stadt in China mit über 8 Millionen Einwohnern, 30 Millionen mit Einzug des gesamten Ballungsgebietes. 

Marc Van Peel von der Stadt Antwerpen, der für den Hafen zuständig ist, nimmt teil an der Handelsdelegation. Er betonte, dass der Hafen hoffe, damit eine Rolle als Multiplattform  zu spielen. Chongqing fungiert jedenfalls als Drehscheibe für den Güterverkehr in China.

Die 10.0000 Kilometer lange Eisenbahnstrecke ist schon seit Mai in Betrieb. Der Güterverkehr von und nach China verläuft  täglich vom Antwerpener Hafen über Deutschland, Polen, Ukraine, Russland und die Mongolei nach China. Der belgische Zoll baute eine "Green Train Lane" zwischen China und Europa aus, um mit allen betroffenen Ländern Informationen auszutauschen, so dass die Güter so schnell wie möglich ihr Ziel erreichen können.

Prinzessin Mathilde nimmt an diesem Montagabend  im Rahmen der Delegationsreise das Flugzeug zurück nach Brüssel. Auch Außenminister Steven Vanckere fliegt zurück. Er wird durch Staatsministerin Annemie Neyts vertreten.

Chinesische Hunde fressen bald belgische Kuchen

Das flämische Unternehmen GOOD !D, das unter dem Markennamen hupple Hundekuchen verkauft, hat am Montag mit Beijing Fulinkaili Trade Co einen Exklusivvertrag zur Belieferung des chinesischen Marktes unterzeichnet.

Das teilt das Unternehmen in einem Pressebericht mit. Die Unterzeichnung erfolgte in Anwesenheit von Prinz Philippe.

Hupple will, wie es selbst behauptet, mit seinen "Belgian Dog Biscuits" die Welt erobern. Die Importrechte sind noch nicht ganz geklärt, deshalb werden die Hundekuchen erst im nächsten Jahr in den chinesischen Geschäften zu finden sein, heißt es in der flämischen Firma noch.

Memorial Van Damme plant Leichtathletik-Meeting in Peking

Der Bürgermeister von Peking hat sich dafür eingesetzt, die Organisation eines Leichtathletik-Meeting durch das Team des Brüsseler Memorial Van Damme zu unterstützen. Das hat der Brüsseler Minister für Außenbeziehungen, Jean-Luc Vanraes, am Montag im Zuge der Handelsdelegation mit Prinz Philippe in China gesagt.

Die Organisation des Memorial arbeitet derzeit schon mit dem Leichtathletik-Meeting des marokkaanischen Rabatt zusammen. Jetzt will das Memorial mit Peking auch den asiatischen Kontinent anschneiden.