"Dies kann absolut nicht toleriert werden"

Antwerpens Bürgermeister Patrick Janssens (SP.A) zeigte sich verstimmt über die Tatsache, dass sich Kurden und Türken in seiner Stadt gegenseitig angegriffen haben. Doch durch die internationale Bevölkerung in der Scheldemetropole herrsche stets Spannung zwischen den Gemeinschaften.

Nach Ansicht des flämischen Sozialisten Janssens ist es schon seit Tagen unruhig in Antwerpen, denn seit den Ereignissen in Kurdistan selbst wurde ein Link in seine Stadt gelegt, wo es seit Tagen zu Vorfällen kommt.

Der Bürgermeister sagt, dass solche Krawalle absolut nicht toleriert werden können: "In der vergangenen Nacht ist einiges gehörig aus dem Ruder gelaufen und es kam zu schweren Kämpfen zwischen beiden Gruppen. Die Polizei hatte viel Mühe, Kurden und Türken zu trennen.“

"In Antwerpen herrscht durch die international zusammengestellte Bevölkerung immer eine gereizte Stimmung, zumal, wenn es irgendwo anders in der Welt zu Spannungen kommt. Doch wir können absolut nicht zulassen, dass Menschen Konflikte von anderswo nach Antwerpen importieren und hier ihre Kriege führen“, so Janssens.

Die Antwerpener Stadtverwaltung und die Polizei werden ab sofort strenger auftreten, vermehrt Identitätskontrollen durchführen und die Zahl der Streifenbeamten in sensiblen Stadtvierteln erhöhen. Anhand von Bildern aus Überwachungskameras wird jetzt versucht herauszufinden, wer für die Krawalle verantwortlich ist und wer Sachschäden anrichtete.