24 Moscheen haben Recht auf Subvention

Der Vizeministerpräsident der Flämischen Regierung und flämischer Minister für Verwaltungs-Angelegenheiten Geert Bourgeois hat am 24. Oktober sieben neue Moscheen anerkannt. Das ist seine Antwort auf eine schriftliche Frage des Vlaams Belang-Fraktionsvorsitzenden Filip Dewinter. Damit steigt die Zahl der Moscheen, die in Flandern für Subventionen in Frage kommen, auf 24.

In diesem Jahr fließen 538.000 Euro Provinzsubventionen in diese anerkannten Moscheen.

Vier der neu anerkannten Moscheen befinden sich in Limburg - Al Mouhsinine (Bilzen), Selimiye Camii (Lommel), Mevlana Camii (Genk) und Yildrim Beyazit Camii (Genk). Zwei stehen in Antwerpen - Attaqwa (Deurne) und De Koepel (Antwerpen) - und eine befindet sich in Gent, Ensarija. Für vier weitere Moscheen läuft das Verfahren noch und muss noch auf die Gutachten der Staatssicherheit gewartet werden.

Anerkannte Moscheen haben ein Recht auf Subventionen und Filip Dewinter befürchtet, dass die neuen Anerkennungen den Steuerzahler zusätzliches Geld kosten werden. Die rechtsextreme Partei Vlaams Belang sträubt sich gegen jede Form der Subvention oder Unterstützung von Moscheen.